Abmahnarten
Antworten auf die häufigsten Fragen zu den verschiedenen Abmahnarten.
Was ist eine wettbewerbsrechtliche Abmahnung?
Eine wettbewerbsrechtliche Abmahnung ist ein Schreiben eines Mitbewerbers, das auf angebliche Verstöße gegen das Wettbewerbsrecht hinweist. Sie fordert den Empfänger auf, das beanstandete Verhalten zu unterlassen und eine Unterlassungserklärung abzugeben. Ziel ist die schnelle außergerichtliche Beilegung des Rechtsstreits.
Was tun bei einer DSGVO-Abmahnung?
Bei einer DSGVO-Abmahnung sollte nicht vorschnell gehandelt werden. Es ist wichtig, den Vorwurf zu prüfen, die Fristen einzuhalten, die Kosten zu überprüfen und gegebenenfalls eine angepasste Unterlassungserklärung abzugeben. Fachliche Beratung schützt vor unnötigen Risiken.
Dürfen Mitbewerber DSGVO-Verstöße abmahnen?
Nein, Mitbewerber dürfen DSGVO-Verstöße grundsätzlich nicht abmahnen. Datenschutzverstöße sind keine zivilrechtlichen Wettbewerbsverstöße, sondern werden von Behörden oder betroffenen Personen verfolgt. Abmahnungen durch Mitbewerber sind in diesem Kontext rechtlich unzulässig.
Was tun bei einer Filesharing-Abmahnung?
Bei einer Filesharing-Abmahnung sollte man schnell reagieren, aber nicht unüberlegt zahlen. Prüfen, Fristen einhalten, Unterlassungserklärung prüfen oder modifizieren und juristische Beratung einholen, um unnötige Kosten und rechtliche Risiken zu vermeiden.
Was tun bei einer Markenrechtsabmahnung?
Bei einer Markenrechtsabmahnung sollte man nicht vorschnell reagieren. Wichtig ist, den Vorwurf zu prüfen, Fristen einzuhalten, die Unterlassungserklärung zu prüfen oder zu modifizieren und juristische Beratung einzuholen, um Risiken und Kosten zu minimieren.