München ist ein starker Wirtschaftsstandort mit zahlreichen Start-ups, Agenturen und etablierten Unternehmen. Abmahnungen treten hier besonders bei digitalen Dienstleistungen, E-Commerce und Content-Erstellung auf. Eine professionelle und strukturierte Vorgehensweise ist entscheidend, um Risiken und unnötige Kosten zu vermeiden.
Was ist eine Abmahnung?
Eine Abmahnung ist eine formelle Aufforderung, ein bestimmtes Verhalten zu unterlassen oder eine Pflicht zu erfüllen. Sie enthält in der Regel:
- Beschreibung des beanstandeten Verhaltens
- Rechtsgrundlage
- Aufforderung zur Unterlassung oder Korrektur
- Möglichkeit der Kostenerstattung
Häufige Abmahnungsgebiete in München: Wettbewerbsrecht, Urheberrecht, Datenschutz und Markenrecht.
Erste Schritte bei Erhalt einer Abmahnung
- Abmahnung prüfen – auf Fristen, Formalien und Rechtsgrundlagen achten.
- Keine voreiligen Zahlungen oder Unterschriften.
- Rechtsanwalt hinzuziehen – ein Anwalt für Wettbewerbs- und Datenschutzrecht prüft Berechtigung und Vorgehen.
- Fristen beachten – versäumte Fristen können weitere rechtliche Schritte auslösen.
Häufige Abmahnungsgründe in München
- Wettbewerbsrecht: unlautere Werbung, irreführende Produktangaben
- Urheberrecht: Verwendung von Bildern, Texten oder Videos ohne Genehmigung
- Datenschutz (DSGVO): fehlerhafte Datenschutzerklärungen oder Einwilligungen
- Markenrecht: unerlaubte Nutzung von Logos oder Markennamen
So können Sie reagieren
- Sachliche Prüfung der Vorwürfe
- Dokumentation aller relevanten Unterlagen
- Anpassung der Unterlassungserklärung durch Anwalt
- Schriftliche, fristgerechte Kommunikation
Spezialfall Onlinehandel in München
Typische Fallstricke: fehlendes Impressum, fehlerhafte Preisangaben, unvollständige Widerrufsbelehrung, urheberrechtlich problematische Produktbilder.
Abmahnungen sollten ernst genommen werden, aber nicht zu vorschnellen Reaktionen führen. Mit professioneller Beratung und strukturierter Vorgehensweise lassen sich Risiken minimieren und unnötige Kosten vermeiden.